Gartentipp Juni 2016


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Tomaten ausgeizen

Tomaten bilden in den Blattachsen sogenannte Geiztriebe, die regelmäßig ausgebrochen werden sollten, um eine gleichmäßige Wasserversorgung zu gewährleisten. Die Seitentriebe beanspruchen unnötig viel Raum und sind sehr instabil, außerdem geht die höhere Blattmasse auf Kosten der Fruchtqualität.

Salatgurken ausdünnen

Damit Salatgurken einen kräftigen Mitteltrieb und nicht zu viele Früchte bilden, muss man sie regelmäßig ausdünnen. In der Regel belässt man nur die erste Frucht am sechsten Blatt eines jeden Seitentriebs. Alle Früchte und Seitentriebe in den stammnäheren Blattachseln werden entfernt. Achtung: Schlangengurken brauchen im Sommer bis zu drei Liter Wasser pro Tag! Bei Wassermangel werfen sie schnell ihre Früchte ab.

Kräuterbrühen ansetzen

Zur Stärkung von Tomaten und anderen pilzgefährdeten Pflanzen kann eine Kräuterbrühe einfach aus Brennnessel, Ackerschachtelhalm, Rainfarn oder Beinwell hergestellt werden. Eine Handvoll Kräuter mit einem Liter kaltem Wasser aufsetzen und das Ganze 24 Stunden bei gelegentlichem Umrühren ziehen lassen. Die Wirkung beruht vor allem auf Kalium und verschiedenen Spurenelementen, die aus dem Pflanzenmaterial in die Flüssigkeit übergehen.

Holunderblüten ernten

Zur Herstellung von Holunderblütensirup, Gelee oder Holunderblütensekt werden die frischen Blütenstände des Schwarzen Holunders geerntet. Die Blüten werden am besten nach ein paar warmen Tagen früh morgens gepflückt, denn dann enthalten sie das meiste Aroma. Die Dolden werden vor der Verwendung vorsichtig ausgeschüttelt und in eiskaltem Wasser geschwenkt. Anschließend lässt man sie auf Küchenpapier abtropfen und verarbeitet sie weiter.

Ich wünsche Euch einen tollen, sonnigen Juni!

Gut grün!

Kirstin